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Interventionsstelle für Frauen und Kinder

Frauen und Mädchen

In der Interventionsstelle beraten wir Frauen und Mädchen, die akut Gewalt in ihrer Beziehung erleben und für die dringender Handlungsbedarf besteht. Die Interventionsstelle ist Koordinierungs- und Anlaufstelle für Frauen und Kinder im Rahmen des Gewaltschutzgesetzes und im Wohnungsverweisverfahren. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Stalking.

Dolmetscherinnen können bei Bedarf hinzugezogen werden.

Daneben beraten wir Mädchen und junge Frauen, deren selbstbestimmte Lebensführung durch die Familie verhindert und/oder eine Heirat gegen den Willen angedroht wird.

Wir unterstützen durch:

  • telefonische und persönliche Beratungsgespräche
  • Kontaktaufnahme zu Ämtern, Behörden, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten
  • Information über mögliche gerichtliche Schritte
  • Klärung der Situation der Kinder
  • Vermittlung weiterer Hilfsangebote

Mädchen und Jungen

Mädchen und Jungen sind oft Zeuginnen und Zeugen der ausgeübten Gewalt vom Vater/ Partner gegen die Mutter und/ oder selbst Opfer von Misshandlungen. Die Erlebnisse und Erfahrungen der Kinder werden von uns ernst genommen. Aus diesem Grund gibt es für die Kinder eine persönliche Ansprechpartnerin. Sie klärt, welchen Bedarf das Kind hat, welche Unterstützungssysteme es bereits kennt und wohin und an wen es sich wenden kann. Durch das gemeinsame Gespräch erfährt das Kind Entlastung und wird gestärkt.

Wir unterstützen die Mädchen und Jungen durch:

  • Einzelgespräche in der Beratungsstelle (auch parallel zu der Beratung der Mutter).
  • Aufsuchende Beratung zu Hause oder nach Bedarf in der Schule.

Workshop "Herzklopfen"

Ziel des Projektes ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Kompetenzen für positive Erfahrungen in gleichberechtigten Liebensbeziehungen zu vermitteln und sie zu befähigen, Warnzeichen für Gewalt in Beziehungen frühzeitig zu erkennen.

Darüber hinaus werden Fähigkeiten zum gewaltfreien Umgang mit Beziehungskonflikten gefördert. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden informiert, wo sie oder betroffene Freund*innen Hilfe bekommen, wenn sie sich aus einer Gewaltbeziehung lösen oder ihr Verhalten in Beziehungen verändern möchten. Dazu werden Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort genannt.

Das Projekt wird in Form eines Workshops an Berufsschulen durchgeführt werden.

Grundlage des Workshops ist das im Rahmen des europäischen Projekts „Heartbeat/Herzklopfen“ entwickelte Modul zur Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen, in dem wir uns im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildung (TIMA/Pfunzkerle Tübingen) qualifiziert haben.

Interventionsstelle für Frauen und Kinder

Telefon 06221 750 135
Fax 06221 72 52 761

info@interventionsstelle-heidelberg.de

Telefonzeiten
Mo 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Di - Do 9.30 Uhr - 12.00 Uhr

Postanschrift
Mannheimerstraße 226
69123 Heidelberg

HIM - das Heidelberger Interventionsmodell gegen Gewalt

In Heidelberg sind die Polizei, das Jugendamt, die Beratungsstellen und Hilfeeinrichtungen bei Gewalt in Beziehungen eng vernetzt. Betroffene Frauen sollen den Schutz und die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Täter sollen für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen und darin unterstützt werden, in Zukunft keine Gewalt mehr anzuwenden.

Link zum aktuellen Flyer in den Sprachen deutsch, englisch, türkisch, russisch und französisch:

"HIM"-Flyer (Link zur Stadt Heidelberg)

Wenn Sie von einer Lern- oder geistigen Behinderung betroffen sind, können wir die Beratung auch in einfacher Sprache durchführen. Gern können Sie eine Person, der sie vertrauen, mitbringen.
Wenn Sie hör- oder sehbehindert sind, bitten wir um einen Hinweis beim Erstkontakt, damit wir mit Ihnen gemeinsam klären können, welche Unterstützung Sie benötigen.
Vor unserer Beratungsstelle befindet sich ein Behindertenparkplatz.
Wenn Sie mobilitätseingeschränkt sind, können Sie unseren Beratungsraum über zwei Stufen erreichen. Eine mobile Rampe ist bei Bedarf vorhanden. Leider haben wir keine rollstuhlgerechte / barrierefrei zugängliche Toilette.
Sollte unsere Beratungsstelle für Sie nicht nutzbar sein, kann das Beratungsgespräch auf Wunsch auch außerhalb der Beratungsstelle (eigene Wohnung, Schule, Klinik, etc.) stattfinden.